Ashwagandha – Wirkung & Anwendung

von permiegardener from okanagan, canada Uploaded by Vinayaraj (ashwagandha seedpods) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Bild: permiegardener from okanagan, canada Uploaded by Vinayaraj (ashwagandha seedpods) [CC BY-SA 2.0 ]

Ashwagandha (auch Schlafbeere, Winterkirsche, Withania somnifera genannt) ist eine in der ayurvedischen Medizin viel verwendete Pflanze.

Ashwagandha heißt übersetzt „Geruch des Pferdes“, was tatsächlich von dem durchdringenden, pferdeartigen Geruch der Wurzel kommt.

Es wird traditionell auch gesagt, dass durch die Pflanze die Kräfte und die Vitalität eines Pferdes im Menschen hervorgerufen werden. Ob dies stimmt, sei dahin gestellt, jedoch weist die Schlafbeere erstaunlich viele gesundheitliche Vorteile auf.

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Ashwagandha ist ein Adaptogen. Es wird verwendet, weil es die Fähigkeit besitzt, Stress und Angst zu reduzieren bzw. Menschen zu helfen, besser mit diesen Dingen umzugehen.

Vielfältige Anwendungsgebiete

Auch gibt es vielversprechende Hinweise darauf, dass die Schlafbeere bei Schlaflosigkeit und stressinduzierter Depression hilft. Das Kraut kann den Cortisolspiegel (Stresshormon) signifikant reduzieren und die Beeinträchtigung des Immunsystems durch Stress senken.

Des Weiteren kann Ashwagandha die physische Leistungsfähigkeit erhöhen und dass „schlechte“ LDL-Cholesterin senken.

Auch die Gedächtnisleistung kann durch die Pflanze erhöht werden, weshalb sie möglicherweise gegen Alzheimer eingesetzt werden kann. Dazu müsste speziell diese Wirkungsweise aber noch genauer untersucht werden, im Moment ist es für ein definitives Urteil zu früh.

Traditionell wird Ashwagandha vor allem bei Krebspatienten eingesetzt. Hier muss gesagt werden, dass es KEINE Hinweise auf die Wirksamkeit der Pflanze gegen Krebs gibt.

Allerdings ist Ashwagandha ein gutes Mittel, um die Immunsuppression (die Beeinträchtigung immunologischer Prozesse) zu verringern. Auch kann es die Beschwerden einer Chemotherapie lindern, da es Stress und Müdigkeit entgegenwirkt.

Ashwagandha kann also begleitend eingenommen werden, allerdings nicht als Heilmittel für Krebs. Alles in allem können sich die Vorteile der Pflanze aber durchaus sehen lassen.

 

Wirkung von Ashwagandha

Wirkung auf die die sportliche Leistungsfähigkeit

In der indischen Medizin ist Ashwagandha aufgrund ihrer vielfältigen Auswirkungen auf die Gesundheit sehr bedeutsam. Und auch die westliche Forschung unterstützt die positiven Aussagen zu der Pflanze.

Eine Studie untersuchte die Wirkung der Pflanze auf die Ausdauerfähigkeit trainierter Athleten. Es wurden 40 Athleten in eine Versuchs- und Kontrollgruppe unterteilt.

Die Versuchsgruppe nahm zwei Mal täglich 500 mg Ashwagandha-Kapslen ein, wohingegen die Kontrollgruppe ein Placebo erhielt.

Die Teilnehmer wurden diversen Tests der Ausdauerfähigkeit unterzogen. Nach den 8 Wochen wurden die Test dann wiederholt und die Ergebnisse verglichen.

Im Ergebnis waren die gemessene Ausdauerfähigkeit in der Versuchsgruppe signifikant verbessert und dies in allen getesteten Parametern. Die Autoren der Studie schrieben dazu:

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Eigenschaften von Ashwagandha nur in Personengruppen mit niedrigem Fitnesszustand gemessen. In dieser Studie wurde daher ein mögliche Leistungssteigerung bei trainierten Athleten untersucht. Unter Beachtung der Schwierigkeit, bei bereits trainierten Sportlern Leistungsunterschiede festzustellen, ist dies die erste Studie, die eine Verbesserung der Ausdauerfähigkeit von Elitesportlern durch Ashwagandha-Konsum dokumentiert.”

Doch was genau könnte diese Verbesserungen bewirkt haben? Forscher haben in Tierstudien nachgewiesen, dass die Pflanze eine Erhöhung der Konzentration von Hämoglobin und roten Blutzellen bewirkt.

Darüber hinaus spielen sicherlich noch andere, weniger erforschte Wirkungsmechanismen der Schlafbeere eine Rolle.[1]

 

Wirkung von Ashwagandha auf das Nervensystem

Stress, Umweltgifte und schlechte Ernährung haben allesamt eine verheerende Wirkung auf unser Nervensystem.

Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass Ashwagandha nicht nur gegen Stress hilft, sondern die Gehirnzellen auch gegen die negativen Einflüsse unseres modernen Lebensstiles schützt.

Beispielsweise konnten Versuche zu den Bereichen Angst und  Depression zeigen, dass Ashwagandha eine vergleichbare Wirkung gegen diese Krankheiten aufweist wie manch pharmazeutische Beruhigungsmittel und Antidepressiva. [2]

Stress kann zu einer erhöhten Lipidperoxidation führen und gleichzeitig die stressreduzierenden antioxidativen Enzyme Katalase und Glutathionperoxidase hemmen.

In einer Studie wurde ein Ashwagandha-Extrakt einer Versuchsgruppe vor einer Stress auslösenden Tätigkeit zugeführt. Die zuvor genannten Stressparameter wurden dadurch normalisiert.[3]

Ein vorschneller Alterungsprozess, der im Zusammenhang mit chronischer nervlicher Anspannung steht, kann eine Folge von oxidativem Stress sein. Das Ashwagandha-Extrakt wirkt diesem Prozess entgegen, weshalb manche Forscher Ashwagandha als klinisches Mittel gegen Stress einsetzen möchten.

Weitere Studien im Bereich chronischer Stress unterstützen diese Ergebnisse. In einer Tierstudie kam zum Vorschein, dass Ashwagandha bei gestressten Tieren die Degeneration von Hirnzellen durch Stress aufhalten kann. Die Zelldegeneration konnte bei Anwendung der Pflanze um 80 % reduziert werden.[4]

 

Mehr Energie, weniger Müdigkeit, besserer Schlaf

Bei Studien an Menschen wurde belegt, dass erhöhte Pegel des Stresshormons Cortisol durch Einnahme von Ashwagandha deutlich reduziert werden können. Viele negative Effekte, die bei Stress auftreten, werden diesem Hormon zugeschrieben.

Die Teilnehmer berichteten von mehr Energie, weniger Müdigkeit, besserem Schlaf und höherem Wohlbefinden. Die Cortisolwerte verringerten sich im Schnitt um 26%, Blutzuckerwerte verringerten sich ebenfalls und die Lipidprofile verbesserten sich. Die Schlafbeere kann anscheinend bei vielen der heutigen Stresssymptome unserer Gesellschaft Abhilfe schaffen.

Das Institute of Natural Medicine der Toyama Universität für Medizin und Pharmazeutik in Japan hat die Wirkung von Ashwagandha auf das Gehirn ausführlich untersucht. Die Forscher widmeten sich der Regeneration von Nervenzellbestandteilen, den Axonen und Dendriten, in validierten Modellen menschlicher Gehirne.

Die Forscher konnten zeigen, dass ein Ashwagandha-Extrakt die Axone und Dendriten beschädigter Nervenzellen reparieren konnte. Auch die Synapsen konnten wieder hergestellt werden. Mit dieser Wirkungsweise könnte Ashwagandha laut den Forschern möglicherweise auch bei Krankheiten wie Demenz und Alzheimer eingesetzt werden.[5]

 

Weitere mögliche Wirkungsweisen (mehr Forschung nötig)

  • Angst: Es gibt erste Anzeichen darauf, dass Ashwagandha in Kombination mit Atemübungen und gesunder Ernährung die Symptome von Angst reduzieren kann. Der isolierte Effekt von Ashwagandha auf Angst ist noch nicht  genau erforscht.

 

  • Depressionen: Es gibt viele Forschungsergebnisse, die darauf hinweisen, dass Ashwagandha gegen Depressionen eingesetzt werden kann. Die Studien, die dies belegen, fanden an Stresspatienten statt. Es kann nicht gesagt werden, ob die Wirkung auch bei nicht Stresspatienten eintritt.

 

  • Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS): Einige klinische Studien kommen zu dem Schluss, dass eine Kombination aus pflanzlichen Stoffen, darunter Ashwagandha, die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit von Kindern mit ADHS verbessern kann.

 

  • Diabetes: Es gibt Hinweise darauf, dass die Schlafbeere den Blutzuckerspiegel bei Diabetes-Patienten reduzieren kann.

 

  • Hohes Cholesterin: Es gibt erste Hinweise aus der Forschung, dass Ashwagandha den Cholesterinspiegel von Personen mit hohem Cholesterin senken kann.

 

  • Männliche Unfruchtbarkeit: Frühe Forschungsergebnisse aus klinischen Studien deuten darauf hin, dass die Pflanze die Spermienqualität bei unfruchtbaren Männern verbessern kann, allerdings nicht die Anzahl der Spermien. Ob dies dann in einer höheren Fruchtbarkeit resultiert, ist noch nicht abschließend erforscht.

 

  • Arthritis: Frühe Forschungsergebnisse zeigen, dass Ashwagandha in Kombination mit einem anderen Supplement (Articulin-F) und anderen Stoffen die Symptome von Arthritis verbessern kann.

 

  • Parkinson: Erste Untersuchungsergebnisse sprechen dafür, dass eine Pflanzenkombination, darunter auch Ashwagandha, die Symptome von Parkinson verbessern kann.

 

Dosierung und Einnahme

Die kleinste noch effektive Dosierung bei Einnahme von standardisiertem Wurzelextrakt in Kapselform beträgt 300-500 mg täglich. Die doppelte Menge ist jedoch effektiver und gleichzeitig nicht gefährlicher.

Die optimale Menge, wenn man reines Pulver zu sich nimmt, beträgt 6000 mg (also 6 Gramm) am Tag. Es empfiehlt sich, diese Menge auf drei Einheiten am Tag zu je 2000 mg zu verteilen.

Am besten sollte man es zu Mahlzeiten einnehmen. Falls man die gesamte Menge zu einem Zeitpunkt am Tag einnimmt, dann empfiehlt sich hierzu das Frühstück.


Nebenwirkungen von Ashwagandha

Es gibt keine berichteten Nebenwirkungen, wenn Ashwagandha kurz- bis mittelfristig oral eingenommen wird.

Über die Langzeitwirkung kann keine genaue Auskunft gegeben werden. Zu hohe Dosierungen können  zu Magenbeschwerden, Durchfall und Übelkeit führen.

Schwangerschaft und Stillen: Niemals sollten Sie Ashwagandha einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Es könnte zu Fehlgeburten kommen.

Medikamenteneinnahme: Falls Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren und nachfragen, ob die Einnahme von Ashwagandha mit den Medikamenten verträglich ist.

 

Fazit

Ashwagandha ist eine sehr interessante und vielversprechende Heilpflanze. Viele Forschungsergebnisse deuten auf ihre Fähigkeit hin, Stress und Angst zu reduzieren, bei Depressionen zu helfen, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen und bei Schlafproblemen zu helfen.

Die Behauptung, dass die Pflanze auch gegen Krebs hilft, kann jedoch nicht bestätigt werden. Allerdings halten viele Experten die Schlafbeere für ein vielversprechendes Hilfsmittel gegen die Krankheiten Alzheimer und Parkinson.

Im Endeffekt muss jeder seine eigene Erfahrung machen. Da die Preise sehr moderat und die Nebenwirkungen (sh. oben) relativ gering sind, spricht nichts dagegen, die Pflanze einmal auszuprobieren.

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38 Comments

  1. Sanne 15. August 2018 um 16:23 Uhr - Antworten

    Hallo Dietmar:)

    Vorab ein großes Lob für Deine superinformative Website-da steckt viel Arbeit und Zeit drin: Wow!
    Kurze Frage: warum sollte man Ashwagandha nicht während der Stillzeit nehmen? (Schwangerschaft sehe ich ein)
    Herzlichen Dank
    Liebe Grüße

    • Dietmar Waßner 16. August 2018 um 8:48 Uhr - Antworten

      Hallo Sanne! Vielen Dank :) Da man aufgrund mangelnder Untersuchungen einfach nicht weiß, ob es während der Stillzeit sicher ist oder nicht, ist dies einfach als Hinweis gedacht. Im Gegensatz zur Einnahme während der Schwangerschaft gibt es aktuell aus Anwendungserfahrungen allerdings keine Hinweise, dass Ashwagandha während des Stillens gefährlich wäre.

  2. sonnenschein 10. März 2018 um 10:58 Uhr - Antworten

    Hallo, ich habe Morbus Basedow und nehme täglich 150 mg L-Thyroxin. Darf ich die Ashgawandha Kapseln nehmen??? Habe Angstzustände usw. und möchte von der täglichen Dosis Opipramol 50 mg weg.
    Vielen Dank und liebe Grüsse

    • Dietmar Waßner 13. März 2018 um 21:48 Uhr - Antworten

      Guten Tag,
      leider kann und darf ich Ihnen hierzu keine Empfehlung geben. Bitte ziehen Sie dazu einen Arzt zu Rate.

      Viele Grüße
      Dietmar Waßner

  3. TiQu1980 25. Dezember 2016 um 3:28 Uhr - Antworten

    Hallo Herr Waßner,

    auch ich werde nun Ashwagandha testen.
    Habe es in Pulverform genommen.
    Gestern habe ich zum ersten Mal abends 6 g eingenommen und besser geschlafen, als die Wochen zuvor.
    Heute Morgen war ich relativ benommen, als hätte ich getrunken, aber genoss eine sehr entspannte, angenehme Stimmung.
    Es ist vergleichbar mit dieser abenteuersüchtigen Stimmung aus sorgen- und ballastfreien Kindertagen.
    Während einem heutzutage, durch das alltägliche Hamsterrad bedingt, ständige und überflüssige Gedanken das Bewusstsein für den Moment rauben, war ich total entspannt und mit meinem Bewusstsein nur beim aktuellen Moment. Es war so, wie damals als Kind/Jugendlicher, man war immer so frei von Alltagsgedanken und momentverbunden, erlebte einzelne Momente wie das Sitzen mit Freunden an einem See im Abendrot, Momente, von denen man heute noch schwärmt.
    Heutzutage gehen die Tage in der Masse des monotonen Alltagstrottes unter.
    Jetzt, wo dieser Alltagsschleier verschwunden ist, brennt in mir endlich wieder die Sehnsucht nach spontanen Motorradtürchen nach der Arbeit und den täglichen Erledigungen, ziellos, spontan und einfach der Nase nach, bis in die Abenddämmerung der schönen, späten Sommerstunden.
    Oder einfach mit einem Freund bis in die Dämmerung im Biergarten sitzen….
    Muss dazu sagen, dass ich ein Leben im „Grünen“ führe, gute Gesundheit, keine Depressionen, guter Job, gutes Gehalt, Perspektiven, sowie nachhaltiger Lebensstiel, also nichts am Horizont, worüber ich mir Sorgen machen müsste.

    Und wenn es jetzt schon so signifikant wirkt, freue ich mich auf dass, was noch kommt, es soll ja in 2 Wochen erst so richtig losgehen.

    Bin jedoch noch etwas verunsichert, was die Einnahmeintervalle betrifft:
    Manche schreiben, 6g auf 3 Portionen über den Tag verteilt. Andere empfehlen die ganzen 6g beim Frühstück. Dann gibt es noch Empfehlungen auf nüchternem Magen…Manche raten davon ab, es morgens zu nehmen, da es den Tag über müde macht…
    Was denn jetzt?
    Was hat es mit den Tageszeiten auf sich, wann sollte ich wie oft wie viel nehmen, wenn ich was bezwecken möchte?

    Gruß Timo

    • Dietmar Waßner 28. Dezember 2016 um 12:53 Uhr - Antworten

      Hallo Timo,
      vielen Dank für dein ausführliches Kommentar. Es würde mich sehr interessieren, wie deine weiteren Erfahrungen sind. Ich empfehle, die Menge auf drei Intervalle aufzuteilen und zu Mahlzeiten zu konsumieren. Du kannst natürlich selbst ausprobieren, ob andere Intervalle besser für dich passen.

  4. Regina 6. Dezember 2016 um 8:29 Uhr - Antworten

    Einen schönen Nikolaus hat denn noch jemand einen Ratschlag wie man mal durch schlafen kann heute nacht bin ich auch wieder mehrmals auf gewacht lg

  5. Andrea 4. Dezember 2016 um 10:44 Uhr - Antworten

    Hallo Herr Waßner,

    Mein Partner würde gerne Ashwandgha nehmen, da er seit seinem Unfall nicht mehr durchschlafen kann. Er hat Nervenschmerzen und würde dieses Produkt gerne testen. Können Sie mir sagen ob es sich negativ auf die Nervenleitfunktion bzw. das Nervenwachstum auswirkt?

    Vielen Dank

    Mit freundlichen Grüßen
    Andrea

  6. Regina 3. Dezember 2016 um 23:45 Uhr - Antworten

    Hallo Dietmar ich habe nur eine Kapsel genommen und was meine Frauen Ärztin mir verschrieben hat progestan ich habe gestern schon mehr Sport gemacht wie üblich…Habe noch gestrichen und ca 20 minuten nach der Einnahme kam ich mir vor wie besoffen wenn ich dann hätte schlafen können wäre es kein Thema vielen dank lg

  7. Regina 3. Dezember 2016 um 9:55 Uhr - Antworten

    Guten tag ich habe mir aswagandha organic bestellt nehme es nur abends weil man davon müde wird und morgens muss ich fit sein….nehme die kapseln seit Dienstag ….Habe aber noch nicht durchschlafen können leide seit vier Monaten an schlaf Störung….Gestern war ich komplett benommen ….Wie als ob ich Alkohol getrunken hätte ….Soll ich die kurz vor dem schlafen nehmen?! Lg

    • Dietmar Waßner 3. Dezember 2016 um 17:22 Uhr - Antworten

      Hallo Regina, senke zunächst die Dosierung. Ich könnte mir vorstellen, dass es sich um Gewöhnungserscheinungen handelt. Nimmst du sonst noch etwas? LG Dietmar

  8. Christiane 14. August 2016 um 21:37 Uhr - Antworten

    Hallo Andreas,
    danke für diese gute Website. Auf die ich stosse, um einer Freundin ohne Computer Info zu schicken. Und jetzt sehe ich die Möglichkeit, mir selber eine Frage zu beantworten, die ich mit mir herumtrage. Nehme seit einiger Zeit eine Mischung aus Ashwagandha Wurzeltee und Fo-Ti-Tjeng (Fussi Tee)bestehend aus Cola Sterculiacea, Spiraea ulmaria, Herba hydrocotyle asiatica minor. ganz einfach, weil das ganz ok zusammen schmeckt und A. alleine nicht gerade toll; meine Frage: Fussi tee enthält koffein, Ashwagandha macht schlafbereit- und ich schlafe wirklich im allgemeinen sehr gut und vorallem habe ich mehr Energie, trotz des enorm angespannten und wechselnden Herbstwetters, das den Sommer hier prägt- gibt es da irgendwelche Bedenken in Bezug auf diese Kombi?
    Danke für die Antwort und Grüsse aus dem Norden

    Christiane

    • Dietmar Waßner 16. August 2016 um 11:13 Uhr - Antworten

      Christiane, meinen Erkenntnissen nach gibt es keine Bedenken bei dieser Kombination.

      LG, Dietmar

  9. Claudia 14. Juli 2016 um 12:40 Uhr - Antworten

    Hallo.Das klingt alles sehr vielversprechend! Gegen meine Schlafstörungen habe ich schon vieles ausprobiert,leider mit nur mässigem Erfolg. Auch ich habe eine Angststörung und nehme seit längerer Zeit das Antidepressivum Trimipramin in Minimaldosierung.Das hilft auch ein wenig bei den Problemen mit dem Schlaf.Könnte ich es zusätzlich auch mit Ashwagandha probieren?oder vorher besser das Antidepressivum ganz ausschleichen? Grūsse an alle hier :-)

  10. Andrea Seckler 7. Juli 2016 um 15:14 Uhr - Antworten

    Hallo Dietmar Waßner,
    der Sohn einer Bekannten (7) ist extrem unkonzentriert. Man befürchtet ADHS.
    Wieviel würdest du dem Jungen täglich geben und wann ist die beste Einnahmezeit? Gibt es noch andere Artikel über Ashwaganda und ADHS?
    Danke für deine Hilfe!
    Gruß Andrea

  11. Rosa Maile 6. Juli 2016 um 7:36 Uhr - Antworten

    hallo dietmar wassner,
    ich habe ashwaganda in diesem sommer kennengelernt und nutze es als wurzel – tee.
    mir hat es geholfen in punkto ausdauer, habe in diesem sommer viel sport gemacht, um meinen blutdruck und blutzucker zu reduzieren. das ist mir mit ashwaganda gelungen. nehme zusätzlich auch jiaugulantee.

    Gruß Rosa Maile

    • Dietmar Waßner 6. Juli 2016 um 8:28 Uhr - Antworten

      Hallo Rosa Maile,

      freut mich, das zu hören!

      LG, Dietmar

  12. Ralph 4. Juli 2016 um 22:55 Uhr - Antworten

    Hallo,

    ich nehme Ashwagandha um meinen Cortisolüberschuß in den Griff zu bekommen.Da ich auch einen extrem niedrigen D3 Spiegel habe,bin ich gerade dabei mein Set up vorzubereiten mit hochdosierten D3 (14 Tage 60 000 i.E)und nehme daher 300-600 mg Magnesium am Tag ein.Sind da Wechselwirkungen bekannt?

    • Dietmar Waßner 5. Juli 2016 um 10:49 Uhr - Antworten

      Hallo Ralph,

      mir sind keine Wechselwirkungen für diese Kombination bekannt.

      LG, Dietmar

  13. sabine 23. Juni 2016 um 22:24 Uhr - Antworten

    Hallo
    wie sieht es mit Medikamenten aus ? Ich bin Marcurmar Patient wird dadurch die dicke es Blut beeinflusst? Zb Vitamin K wäre ganz schlecht
    LG sabine

    • Dietmar Waßner 26. Juni 2016 um 11:52 Uhr - Antworten

      Hallo Sabine,

      soweit mir bekannt ist hat es weder Auswirkungen auf die Blutdicke noch auf die Vitamin K-Werte. Eine Garantie ist das natürlich nicht – ich kann auch nur die Erkenntnisse wiedergeben, die bislang aus Studien gewonnen wurden.

      LG, Dietmar

  14. Brigitte Feda 18. Juni 2016 um 10:01 Uhr - Antworten

    Mach ich sehr gerne, danke für deine Antwort Dietmar. Lg Brigitte

  15. Brigitte Feda 16. Juni 2016 um 12:17 Uhr - Antworten

    Was ich jetzt vergessen habe zu fragen…ist zu Beginn mit Nebenwirkungen (bei normaler Dosierung) zu rechen? Wenn ja, wie lange dauern diese an?

    • Dietmar Waßner 16. Juni 2016 um 16:30 Uhr - Antworten

      Hallo Brigitte,

      vielen Dank für dein Kommentar! Ich habe die Dosierungsangaben überarbeitet. Die 1200 mg täglich reichen aus. Du kannst zu Beginn auch weniger nehmen und nach einer Woche erst auf die volle Menge erhöhen, um mögliche Nebenwirkungen, wie Übelkeit o.ä. zu vermeiden. Ansonsten gibt es keine bekannten schweren Nebenwirkungen. Ich wünsche dir viel Erfolg und würde mich freuen, wenn Du über deine Erfahrungen berichtest.

      LG, Dietmar

  16. Brigitte Feda 16. Juni 2016 um 11:43 Uhr - Antworten

    Hallo lieber Dietmar,

    ich bin durch Zufall auf diese für mich sehr interessante Heilplanze gestoßen und hab sie mir auch gleich in Form von Kaplseln/600mg bestellt. Laut Hersteller ist hier eine Dosierung von zwei mal tgl, morgens und abends, empfehlenswert….komme somit auf eine Tagesmenge von 12oo mg.

    Kurz zu meiner doch recht umfangreichen Geschichte warum ich jetzt nach einer Heilpflanze wie dieser gesucht habe. Ich leide seit meiner Jugend unter sozialen Ängsten (bin jetzt 50 J.), die mein bisheriges Leben völlig im Griff hatten. Es ist in dieser langen Zeit aufgrund der Ängste sehr sehr viel passiert, mitunter eine langjährige Benzodiazepin Abhängigkeit und zwischendurch auch Alkoholprobleme. Vor einem Jahr wäre ich an dieser Kombination beinahe gestorben, seither bin ich sauber und es geht mir auch wieder sehr gut. Mit dieser Heilpflanze möchte ich nun auf natürlichem Weg meine Ängste noch besser in den Griff bekommen…wobei ich auf meinen derzeitigen gesundheitlichen Zustand enorm stolz bin :)

    Nun abschließend meine Frage an dich lieber Dietmar…bin ich mit dieser Heilpflanze gut beraten und reicht eine Tagesdosis von 1200 mg in Kapselform aus?

    Glg Brigitte, ein großes dankeschön für diese wundervolle Website! Würde mich über eine Antwort sehr freuen :)

  17. Christina 18. Mai 2016 um 19:48 Uhr - Antworten

    Hallo Dietmar,

    auch ich leide an Angststörungen, ganz besonders wenn es um “Enge” geht. Ich habe einen interessanten Artikel gelesen, in dem verschiedene Ayurvedische Heilkräuter genannt werden. Darunter auch Ashwaganda, Jatamansi, Guduchi und Brahmi. Ashwaganda habe ich mir bereits bestellt. Als ich mich heute intensiver damit befasst habe, bin ich auf diese Seite gestoßen. Übrigens eine sehr gelungene Internetseite!
    Nun zur eigentlichen Frage – kann Ashwaganda mit Gotu kola kombiniert werden? Vielen Dank schon mal im Voraus für deine Antwort :-)

    LG, Christina

    • Dietmar Waßner 19. Mai 2016 um 20:18 Uhr - Antworten

      Hallo Christina,

      danke für’s Kompliment :) Vorweg: Studien zur kombinierten Wirkung der beiden Heilpflanzen gibt es schlichtweg keine. D.h. wir wissen nicht genau, ob es Wechselwirkungen gibt. Ich habe Ashwagandha mit Brahmi kombiniert und das hat bestens funktioniert. Ich gehe davon aus, dass dies auch bei Gotu kola der Fall ist. Gegen deine Beschwerden ist die Kombination durchaus sinnvoll. Als Alternative kannst du dir auch mal Johanniskraut anschauen – da arbeite ich gerade an einem neuen Artikel, weil die Pflanze wirklich interessant ist :)

      LG, Dietmar

  18. Ines 9. Mai 2016 um 6:00 Uhr - Antworten

    Hallo Dietmar,

    ich bins nochmal. Nun nehme ich seit fast einem Monat morgens und abends eine Kapsel á 300mg. Zwischendurch habe ich auch mal einen Abend eine hohe Dosis von 10 Kapseln probiert. Wie auch immer, ich kann bei mir leider keinerlei Wirkung feststellen. Mein Schlaf ist weder schlechter noch besser. Ich fühle mich nicht fitter oder sonst irgendwie anders. Auch meine Angstzustände sind leider völlig unverändert, genau wie immer.
    Hast du eine Idee, warum Ashwagandha bei mir so gar nicht anschlägt?

    LG Ines

    • Dietmar Waßner 10. Mai 2016 um 10:56 Uhr - Antworten

      Hallo Ines,

      das ist natürlich schade und leider kann ich auch nicht genau sagen, woran es liegt. https://www.foodgroove.de/gotu-kola/Gotu kola könnte bei deinen Beschwerden eine Alternative sein; die Pflanze soll auch bei Schlafproblemen und Ängsten helfen.

      LG, Dietmar

  19. Michael 21. April 2016 um 23:45 Uhr - Antworten

    Hallo Dietmar,

    Du hast geschriebenen , das die optimale Menge an Aschawagandha 6000mg beträgt. Wie hoch ist/war bei dieser Menge der Anteil von Withanolide 5% oder 2,5 % ? Ich habe generalisierte Angststörung und nehme seit 3 Wochen 2×1 Kapsel (mit 2,5%) . Ich verspüre Besserung, aber es ist noch nicht das , was ich mir damit erhofft habe. Sollt ich die Dosis erhöhen?
    Kann ich Aschawagandha mit einer Kapsel passionsblume vor schlafengehen kombinieren?
    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße Michael

    • Dietmar Waßner 22. April 2016 um 9:16 Uhr - Antworten

      Hallo Michael,

      bei der Angabe mit 6000mg ist reines Pulver gemeint. Wenn Du Extrakte in Kapselform einnimmst rate ich dir, die Angaben auf der Herstellerverpackung einzuhalten und nicht zu überschreiten. Ich kann dir leider nichts über mögliche Wechselwirkungen mit der Passionsblume sagen – dazu habe auch ich keine Erkenntnisse. Viele Grüße

  20. Ines 14. April 2016 um 9:54 Uhr - Antworten

    Hallo Dietmar, ich nehme seit 1,5 Tagen Ashwagandha in Kapseln á 300mg (3xtgl.). Ich bin ein bisschen irritiert, weil ich immer wieder unterschiedliche Angaben zur Dosierung und unterschiedliche Aussagen über die Wirkung lese. In manchen Erfahrungsberichten habe ich gelesen, das nach der Einnahme so starke Müdigkeit auftrat, das ein Einschlafen unumgänglich war. Hier bei dir lese ich wieder, das es NICHT hilft, um müde zu werden.
    Ich selbst konnte bisher auch keine müde machende Wirkung feststellen. Ich weiß nicht, ob ich es noch zu kurz nehme und auf den eigentlichen Wirkungseintritt noch warten muss, oder ob es bei 900mg am Tag wirklich nur so subtil wirkt, das man es kaum merkt?
    Wie du siehst – irgendwie jede Menge Fragen. Meine Intention, Ashwagandha auszuprobieren, ist die Hoffnung, meine Angstzustände in den Griff zu bekommen. Schlafstörungen sind nicht mein Hauptproblem, wenn ich aber mit Ashwagandha ein Mittel hätte, mit dem ich bei Bedarf zuverlässig Schlaf herbeiführen könnte, würde ich das auch sehr begrüßen. Aber wenn ich das richtig verstehe, müsste ich dazu eine deutlich höhere Dosis ausprobieren, oder? Hast du schon Erfahrungen mit der Wirkung von höheren Dosen gemacht?
    LG Ines

    • Dietmar Waßner 14. April 2016 um 17:53 Uhr - Antworten

      Hallo Ines,

      Ashwagandha wirkt nicht wie z.B. Aspirin sofort. Nach 1,5 Tagen kannst Du daher noch kein Fazit ziehen, eher nach etwa 2 Wochen. Des Weiteren habe ich, als ich es eingenommen habe (in Pulverform) etwa 6 Gramm täglich genommen. Ich wurde davon auch nicht müde, aber etwas entspannter, im Sinne von sorgloser. Ich denke also, dass es gegen deine Angststörungen helfen könnte. Probier also ruhig eine etwas höhere Dosierung über 2 Wochen aus. Würde mich freuen, wenn Du über deine Erfahrungen berichten würdest.

      LG Dietmar

  21. Miriam 10. März 2016 um 14:34 Uhr - Antworten

    Hallo

    Ich nehme seit einer Woche Ashwaganda in Kapselform ein.
    Jeden Abend 1 Kaspel.
    Zu beginn musste ich mich zuerst Übergeben und jetzt bin ich noch mehr müde als vorher.
    Ist dies normal?

    Freue mich auf ein Feedback

    • Dietmar Waßner 11. März 2016 um 16:00 Uhr - Antworten

      Nein, das sollte nicht vorkommen. Wieviel nimmst du denn am Tag? Es kann sich natürlich um Gewöhnungseffekte handeln, aber auf Dauer sollten solche Symptome nicht auftreten.

  22. Hupperich 15. Februar 2016 um 0:55 Uhr - Antworten

    Hallo,

    nehme 1 bis 2 Telöffel als Schlafmittel, habe einen ruhigen Schlaf aber zum Müde werden hilft es mir nicht,
    haben Sie einen Rat ?

    MfG
    Martin Hupperich

    • Dietmar Waßner 15. Februar 2016 um 20:24 Uhr - Antworten

      Hallo Martin!

      Ashwagandha wirkt sich vor allem deshalb positiv auf den Schlaf aus, weil es gegen Stress, Angst und Unruhe hilft. Es hilft daher nicht, um müde zu werden. Eventuell könnten Baldrian oder die Passionsblume Alternativen sein.

      LG Dietmar

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