6 erstaunliche Gründe, warum Fasten so gesund ist

Warum Fasten gesund ist

Fasten ist aktuell einer der größten Trends im Ernährungs- und Fitnessbereich. Und das aus gutem Grund: Studien belegen, dass der Verzicht auf Essen erstaunliche Effekte auf Körper und Geist besitzt.

Doch ist Fasten nicht grundsätzlich gegen unsere Natur? Wir müssen doch essen, um leistungsfähig zu bleiben und zu überleben?

Auch ich war skeptisch, als ich zum ersten Mal von den positiven gesundheitlichen Effekten des Fastens gehört habe.

Das Problem ist, dass wir von klein auf das genaue Gegenteil über gesunde Ernährung gelernt haben: Das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit und man müsse regelmäßig mehrmals am Tag essen, um gesund zu sein und seinen Stoffwechsel auf Trab zu halten.

Neue Erkenntnisse über den Verzicht auf Essen fordern diese veralteten Überzeugungen heraus und es wird noch eine ganze Weile dauern, bis die enormen gesundheitlichen Vorteile des Fastens allgemein akzeptiert werden.

Doch so lange brauchen wir nicht warten!

Werfen wir also einen Blick auf die wissenschaftlich belegten Effekte des Nicht-Essens.

Diese gelten übrigens sowohl für intermittierendes Fasten (normalerweise bis zu 16 Stunden) als auch für die 24-Stunden-Methode (24 Stunden nicht essen).

6 erstaunliche Gründe, warum Fasten so gesund ist

Es hilft beim Abnehmen

Die meisten Menschen Fasten, um Gewicht zu verlieren. Und die gute Nachricht ist, dass es funktioniert!

Fasten eignet sich für jeden, der abnehmen will, egal ob man 10 Kg oder 50 Kg abspecken möchte.

Der temporäre Verzicht auf Nahrung hat den großen Vorteil, dass der Körper auf die Fettreserven als Energiequelle zurückgreifen muss und nicht wie gewohnt auf die zugeführten Kohlenhydrate.

Einige Untersuchungen haben auch gezeigt, dass intermittierendes Fasten den Stoffwechsel ankurbeln kann, indem es den Spiegel des Neurotransmitters Noradrenalin erhöht, was den Gewichtsverlust steigern könnte (Studie).

Fasten hilft nicht nur dabei, auf natürliche Weise weniger Kalorien zu essen, sondern es erweist sich im Vergleich zu normalen kalorienreduzierten Diäten auch als effektiver darin, Fett abzubauen und gleichzeitig Muskelmasse zu erhalten (Studie).

Es lindert Entzündungen

Akute Entzündungen sind ein normaler Mechanismus unseres Immunsystems zur Abwehr von Infektionen. Doch chronische Entzündungen können schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben.

Die Forschung zeigt, dass solche Entzündungen an der Entstehung chronischer Erkrankungen Krebs, rheumatoider Arthritis oder Herzerkrankungen beteiligt sein können.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Fasten dabei helfen kann, das Entzündungsniveau im Körper zu senken und so die Gesundheit zu verbessern.

Eine Studie mit 50 gesunden Erwachsenen ergab, dass intermittierendes Fasten über die Dauer von einem Monat die Konzentration von Entzündungsmarkern signifikant verringern kann (Studie).

Darüber hinaus ergab eine Tierstudie, dass eine kalorienarme Ernährung, die die Effekte des Fastens nachahmt (Fasting Mimicking Diet (FMD)), die Entzündungswerte senkt und bei der Behandlung von Multipler Sklerose von Vorteil sein kann (Studie).

Es steigert die Gehirnfunktion

Es gibt zwar noch keine Studien mit Menschen zu diesem Thema, doch zahlreiche Tierversuche zeigen, dass Fasten einen enormen Einfluss auf die Gesundheit des Gehirns haben kann.

Eine Studie an Mäusen zeigt, dass intermittierendes Fasten über eine Dauer von 11 Monaten sowohl die Gehirnfunktion als auch die Gehirnstruktur verbessert (Studie).

Andere Tierstudien zeigen, dass Fasten das Gehirn schützen und die Bildung von Nervenzellen fördern kann, um kognitive Funktionen zu verbessern (Studie, Studie).

Aufgrund der entzündungshemmenden Wirkung kann Fasten auch vor neurodegenerativen Störungen wie Alzheimer und Parkinson schützen. Erste Tierstudien belegen dies (Studie, Studie).

Um die Wirkung auf den Menschen endgültig einschätzen zu können, sind jedoch Humanstudien erforderlich.

Es verbessert die Blutzucker- und Insulinwerte

Fasten wird zur Behandlung von Diabetes und hohem Blutzucker immer interessanter.

Eine kleinere Studie mit 10 Typ-2-Diabetikern zeigt, dass kurzzeitiges Fasten den Blutzuckerspiegel signifikant senken kann (Studie).

Eine andere Untersuchungen ergab, dass Fasten die Insulinresistenz ebenso gut verbessert wie eine Reduzierung der Kalorienaufnahme (Studie).

Durch eine Verbesserung der Insulinresistenz kann der Körper Glukose effizienter aus dem Blutkreislauf aufnehmen und zu den Zellen transportieren.

In Verbindung mit den möglichen blutzuckersenkenden Effekten des Fastens kann dies dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

Es könnte vor Krebs schützen

Studien an Tieren und im Reagenzglas deuten an, dass Fasten vor Krebs schützen kann.

So ergab eine Studien an Ratten, dass sogenanntes Alternate Day Fasting (ADF), bei dem an jedem zweiten Tag komplett gefastet wird, die Tumorbildung blockieren kann (Studie).

Eine Laborstudie ergab, dass Krebszellen, die mehreren Fastenzyklen ausgesetzt waren, in ähnlicher Weise beeinträchtigt waren wie bei einer Chemotherapie (Studie).

Trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse sind weitere Studien erforderlich, um zu untersuchen, wie Fasten die Krebsentstehung und -behandlung beim Menschen beeinflussen kann.

Es könnte die Lebensdauer verlängern

Fasten könnte dabei helfen, länger zu leben. Zumindest bei Tieren wurde dieser Effekt bereits gezeigt.

Intermittierendes Fasten konnte die natürliche Lebensdauer von Ratten signifikant erhöhen.

Ratten, die gefastet hatten, lebten bis zu 83% länger als Ratten, die nicht gefastet hatten (Studie).

Diese Ergebnisse sind nicht 1:1 auf Menschen übertragbar, weshalb auch hier Humanstudien dringend notwendig sind.

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