Die 10 Prinzipien von intuitivem Essen

Intuitives Essen

Intuitives Essen ist eine Ernährungsweise, bei der du zum Experten deines Körpers und deiner Hungersignale wirst.

Intuitives Essen kann auf vielerlei Hinsicht als Gegenteil zu normalen Diätformen angesehen werden. Beispielsweise wird nicht verlangt, dass man sich an bestimmte Essenszeiten halten muss oder bestimmte Lebensmittel vermeiden sollte. 

Stattdessen lernst du, dass du selbst die beste Person, ja die einzige Person bist, um die richtigen Entscheidungen für deine Ernährung zu treffen – völlig natürlich und von daher auch intuitiv.

Die Grundlagen

Intuitives Essen ist ein Ernährungsstil, der eine gesunde Einstellung zu Ernährung und Körperbild fördert.

Die Idee ist, dass man dann essen sollte, wenn man Hunger hat, und aufhören sollte, wenn man satt ist.

Obwohl dies ein intuitiver Prozess sein sollte, ist er es für viele Menschen nicht.

Das Vertrauen in Diätratgeber und sogenannte Experten, die erklären, was, wann und wie man essen muss, kann einen davon abhalten, seinem Körper und seiner Intuition zu vertrauen.

Um das Konzept von intuitivem Essen noch besser zu verstehen, haben wir nachfolgend die 10 Grundregeln des Ernährungskonzeptes für dich zusammengestellt.

Die 10 Prinzipien von intuitivem Essen

1. Ablehnung der Diät-Mentalität

Intuitives Essen ist keine neue Diätform und sollte daher auch nicht mit der klassischen Diät-Mentalität angegangen werden. Denn Diäten sind oft kurzfristige und teilweise extreme Ernährungsweisen, die niemals langfristig durchgehalten werden können und bei denen extrem verzichtet werden muss. Das alles ist nicht Teil einer intuitiven Ernährungsweise.

2. Respektiere und schätze deinen Hunger

Hunger ist nicht dein Feind.

Reagiere rechtzeitig auf Anzeichen von Hunger, indem du deinem Körper Energie zufügst. Denn wenn du zu lange wartest und zu hungrig wirst, dann wirst du wahrscheinlich auch zu viel essen.

3. Schließe Frieden mit dem Essen

Bei intuitivem Essen geht es auch darum, Waffenstillstand im Krieg mit dem Essen zu schließen. Vergiss all die Tipps und Ratschläge, was du essen solltest und was nicht.

4. Fordere die Lebensmittelpolizei heraus

Essen ist nicht gut oder schlecht und du bist nicht gut oder schlecht für das, was du isst oder nicht isst.

Stelle all deine Gedanken in Zweifel, die dir etwas gegenteiliges sagen.

5. Respektiere dein Sättigungsgefühl

Genauso wie dein Körper dir sagt, wann er hungrig ist, sagt er dir auch, wann er satt ist.

Achte darauf, wann du ein angenehmens Sättigungsgefühl verspürst. Sei während des Essen aufmerksam und schau bei dir selbst vorbei, um zu sehen, wie das Essen schmeckt und wie hungrig oder satt du dich fühlst.

6. Entdecke den Zufriedenheitsfaktor

Mach Essen wieder zum Vergnügen. Iss etwas, dass dir wirklich schmeckt und genieße es mit allen Sinnen. Setz dich während des Essens, nimm dir Zeit und stell sicher, dass du dich rundum wohl fühlst. Du wirst so feststellen, dass du weniger benötigst, um dich wirklich gesättigt und zufrieden zu fühlen.

7. Löse die Verbindung zwischen Gefühlen und Essen

Emotionales Essen ist eine Strategie zur Bewältigung von Gefühlen.

Finde daher Wege abseits des Essens, um mit deinen Gefühlen umzugehen, wie etwa Spaziergänge, Meditieren, Tagebuch schreiben oder einen Freund anrufen.

Werde dir der Situationen bewusst, in denen du den Drang verspürst, etwas zu essen und dieser Drang lediglich auf Gefühle zurückzuführen ist.

8. Respektiere deinen Körper

Anstatt deinen Körper ständig zu kritisieren und alles an ihm schlecht zu sehen, solltest du erkennen, wie schön, gesund und wunderbar er in Wahrheit ist. 

9. Bewegung – Spüre den Unterschied

Such dir die Bewegungsart bzw. den Sport, die dir wirklich gefällt und Spaß macht. Verlagere dabei den Fokus weg vom reinen Abnehmen hin zu den positiven Gefühlen, die du dabei spürst, wie Energie, Elan und Kraft.

10. Ehre deine Gesundheit mit schonender Ernährung

Das Essen, das du isst, sollte gut schmecken und dir ein gutes Gefühl geben. Das ist das Wichtigste! Mach dir also keinen Kopf und denke daran, dass es allgemeine, langfristige Ernährungsmuster sind, die deine Gesundheit beeinflussen. Eine Mahlzeit oder ein Snack wird deine Gesundheit nicht verbessern oder beeinträchtigen.

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