Calciumcarbonat – Wirkung, Nebenwirkungen und Einnahme

Calciumcarbonat ist nicht nur ein Lebensmittelzusatzstoff, sondern auch ein gutes Mittel zur Deckung des täglichen Calciumbedarfs. In diesem Artikel zeigen wir, welche Wirkung es auch gegen Sodbrennen hat, welche Nebenwirkungen auftreten können und was man vor der Einnahme und dem Kauf unbedingt wissen sollte.

Bild: © ExQuisine / Fotolia

Was ist Calciumcarbonat?

Calciumcarbonat ist ein gängiges Mittel zur Behebung oder Vorbeugung eines Calciummangels. (Tipp: Zum Kauf empfehlen wir übrigens dieses Produkt*)

Darüber hinaus kann es für verschiedene Beschwerden und Krankheiten eingesetzt werden, auf die wir weiter unten eingehen.

Calciumcarbonat hat die Strukturformel CaCo3 und kommt in natürlicher Form etwa in Steinen oder den Mineralien Calcit und Aragonit vor.

Am bekanntesten ist wohl Kalkstein als natürliche Calciumcarbonat-Quelle. Aber auch in den Schalen von Meerestieren, Perlen, Schlangen und Eiern kommt die Verbindung vor.

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Gesundheitliche Wirkung von Calciumcarbonat

Oft wird Calciumcarbonat verordnet, um die Calcium-Blutwerte zu erhöhen, wenn diese zu niedrig sind (Hypokalzämie). Es ist eine relativ günstige Calciumquelle.

Deshalb kann es auch bei Beschwerden, die auf einen Calciummangel zurückzuführen sind, angewendet werden. Beispiele sind Osteoporose, schwache Knochen, Hypoparathyreoidismus, einer durch Unterfunktion der Nebenschilddrüsen gekennzeichneten Erkrankung und bestimmten muskulären Erkrankungen (z.B. Pfötchenstellung der Hand).

Allgemein kann Calciumcarbonat auch vorbeugend gegen einen Calciummangel eingenommen werden, etwa wenn man durch die Ernährung aus bestimmten Gründen nicht genügend Calcium aufnehmen kann oder einen erhöhten Bedarf hat (Schwangerschaft, bestimmte Medikamente).

Calcium hat viele wichtige Funktionen im Körper. Nerven, Muskeln und Knochen sind auf Calcium angewiesen, um ihre Funktionsfähigkeit aufrecht  zu erhalten.

Bei einem Calciummangel kann der Körper anfangen, die Knochen als Calciumquelle zu nutzen und diese dadurch zu schwächen. Calciumcarbonat wird des Weiteren bei Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden eingenommen.

 

Calciumcarbonat bei Sodbrennen

Sodbrennen ist ein Symptom einer Rückflusskrankheit (Refluxkrankheit). Etwa 25% der Menschen in Industrieländern hat einmal im Monat mit Sodbrennen zu tun. Des Öfteren kommt das Aufstoßen von saurem Magensaft hinzu.

Mittel, die Calciumcarbonat enthalten, werden gerne gegen das unangenehme Sodbrennen eingenommen. Calciumcarbonat ist dabei sehr effektiv, da es als Säureblocker fungiert  und so die überschüssige Magensäure neutralisiert.

Wenn es auf nüchternen Magen eingenommen wird, kann es die Symptome für 30-60 Minuten stoppen. Zusammen mit Essen eingenommen kann die Wirkung 2-3 Stunden andauern.

Calciumcarbonat wirkt jedoch nur gegen die Symptome. Die Ursachen des Sodbrennens (z.B. Refluxkrankheit, Reizmagen, Entzündungen) müssen darüber hinaus untersucht und ggf. behandelt werden.

 

Was sind die Risiken und Nebenwirkungen?

Die kurzfristige Einnahme von Calciumcarbonat ist i.d.R. ungefährlich. In seltenen Fällen kann es zu Blähungen, Völlegefühl oder Verstopfung kommen. Sollten diese Nebenwirkungen länger anhalten oder sich verschlimmern, sollten Sie die Einnahme absetzen und ggf. einen Arzt aufsuchen.

Zu den sehr seltenen Nebenwirkungen zählen Appetitlosigkeit, Übelkeit, Gewichtsverlust, Benommenheit, Konzentrationsschwäche oder Müdigkeit. Auch hierbei gilt: Die Einnahme sofort absetzen und ggf. einen Arzt aufsuchen.

Diese Aufzählung ist nicht vollständig. Sollten Sie andere Nebenwirkungen feststellen, ziehen Sie einen Arzt zu Rate.

Vorsicht ist geboten bei Allergikern und Personen, die Medikamente einnehmen.

 

Dosierung und Einnahme

In der Regel wird Calciumcarbonat in Form von Kapseln oder Tabletten eingenommen. Normalerweise wird die Tagesmenge auf 3-4 Einheiten verteilt.

Calciumcarbonat wird am besten zu Mahlzeiten eingenommen.  Es sollten dabei die Einnahmeempfehlungen auf der Produktverpackung beachtet werden.

Die optimale Dosierung schwankt von Person zu Person und je nach Verwendungszweck. Daher kann an dieser Stelle keine allgemeine Empfehlung gegeben werden. Auch hier sollte die Produktverpackung beachtet werden und ggf. auch der Rat eines Arztes eingeholt werden.

Wird Calciumcarbonat gegen Sodbrennen eingenommen, sollte die Einnahmedauer zwei Wochen nicht übersteigen.

 

Welche Lebensmittel enthalten Calciumcarbonat?

Calciumcarbonat ist auch ein beliebter Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E170. Oft wird es als Säureregulator, Stabilisator oder Färbemittel eingesetzt. Es ist ohne Höchstmengenbeschränkung allgemein für Lebensmittel zugelassen.

Calciumcarbonat wird unter anderem in folgenden Lebensmitteln eingesetzt:

  • Traubensaft
  • Käse
  • Dragees und Überzüge für Lebensmittel
  • Backmittel
  • Kaugummi

Calciumcarbonat wird in der Trinkwasseraufbereitung dazu genutzt, das Wasser zu entsäuern und den Härtegrad zu erhöhen.

 

Calciumcarbonat kaufen

Calciumcarbonat gibt es als Tabletten, Pulver oder Kapseln zu kaufen. (Tipp: Wir empfehlen übrigens dieses Produkt*)

Es gibt im Moment noch keine große Auswahl an Produkten und Herstellern, anders wie bei manch anderen Mineralstoffverbindungen.

Im stationären Handel (z.B. DM oder Rossmann) und in der Apotheke wird man nur selten oder gar nicht fündig. Daher stellt das Internet die beste Bezugsquelle dar.

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