Brahmi – Wirkung & Anwendung

Brahmi (Bacopa monnieri) ist eine wichtige Heilpflanze aus der indischen Heilkunst Ayurveda.

Benannt ist das Heilkraut nach dem höchsten Bewusstseinszustand im Hinduismus, dem Brahman. Und offenbar kommt dies nicht von ungefähr!

Denn Bacopa monnieri ist vor allem dafür bekannt, ein sogenanntes Nootropikum zu sein, also positive Effekte auf das Gehirn zu haben. Traditionell wird die Pflanze zur Verbesserung von Gedächtnis und Intelligenz verwendet.

Und auch aus der Wissenschaft kommen positive Erkenntnisse: In einigen Studien wurde bereits gezeigt, dass Brahmi kognitive Fähigkeiten verbessern kann, womöglich auch aufgrund seiner angsthemmenden Effekte.

Außerdem gibt es vielversprechende Ergebnisse in Bezug auf die Wirkung auf das Gedächtnis. Und dies nicht nur bei älteren Personen, sondern bei Menschen jeden Alters.

Angewendet wird das Heilmittel darüber hinaus noch bei ADHS, Alzheimer, Allergien, Darmbeschwerden, als allgemeines Kräftigungsmittel (Adaptogen), bei Rückenschmerzen, sexuellen Problemen und Gelenkschmerzen.

 

Einige der Effekte, die mit Brahmi verknüpft werden:

  • Verbesserung des Gedächtnisses
  • Hilfe bei Angststörungen
  • Erhöhung des Serotoninspiegels
  • Hilfe bei Epilepsie
  • Hilfe bei Asthma
  • Verbesserung sexueller Störungen
  • Hilfe bei Gelenkschmerzen
  • Linderung von Rückenschmerzen
  • Hilfe bei psychischen Störungen
  • Adaptogene Effekte

 

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Wirkung von Brahmi (Bacopa monnieri)

 

Wie ist der Wirkungsmechanismus?

Wahrscheinlich ist es so, dass das Heilkraut die Menge bestimmter chemischer Stoffe im Gehirn erhöht und dadurch Denken, Lernen und Gedächtnis verbessert. Es gibt auch Untersuchungen, die vermuten lassen, Brahmi schütze Gehirnzellen vor Stoffen, die bei Alzheimer eine Rolle spielen.

 

Bacopa monnieri bei Alzheimer

Brahmi wird auch bei Alzheimer angewendet. Tierversuche bestätigen die These, dass die Pflanze gegen die Krankheit helfen könnte. Bei der Untersuchung wurden alzheimerkranke Ratten mit einem Brahmi Extrakt behandelt.

Tiere, die eine Dosierung von bis zu 80mg/Kg erhielten, zeigten erhöhte kognitive Funktionen. Außerdem verringerte sich bei diesen Tieren der Abbau von Neuronen im Hirn.[1]

 

Wirkung auf das Gedächtnis

Eine australische Studie aus dem Jahr 2002 an der University of Wollongong untersuchte die mögliche Wirkung von Brahmi auf das menschliche Gedächtnis. Die Resultate sind sehr positiv: Die Pflanze zeige deutliche Effekte auf die Probanden in Bezug auf die Fähigkeit, sich neu Gelerntes zu merken.[2]

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2011 unterstützt  diese Erkenntnis.[3]  Insgesamt ist dieser Wirkungsmechanismus von Brahmi am besten erforscht und durch die Wissenschaft untermauert.

Bacoside - Die Wirkstoffe in Bacopa monnieri

Bacoside – Die Wirkstoffe in Bacopa monnieri

Antioxidative Wirkung von Brahmi

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2003 beschäftigte sich mit der Wirkung von Bacopa monnieri auf freie Radikale und den Schutz der DNA. Die Studie bestätigt die antioxidativen Eigenschaften der Pflanze. Sie sei laut den Autoren der Studie ein vielversprechendes Mittel bei Krankheiten, in denen freie Radikale eine Rolle spielen.[4]



Asthma

Eine Studie, welche die gefäßerweiternden Effekte Brahmis auf die Bronchien untersuchte, lieferte folgendes Ergebnis: Bestandteile der Pflanze verhindern die Bildung von Calcium-Ionen. Das sorgt dafür, dass sich die Gefäße in den Bronchien weiten. Dieser Effekt kann bei Asthma-Patienten förderlich sein.

 

Neuroprotektion (Schutz der Nervenzellen)

Studien an der Naresuan University in Thailand (2008) untersuchten die Wirkung von Brahmi auf Zellkulturen. Es zeigte sich, dass die Pflanze schützende Eigenschaften aufweist, wenn der Zelltod durch die Forscher eingeleitet wurde. Neurodegeneration wurde abgeschwächt und die Geschwindigkeit des Zelltodes abgemildert.

 

Depressionen

Folgende Ergebnisse lieferte eine Studie, die an Ratten durchgeführt wurde: Brahmi zeigte dieselben Effekte wie das pharmazeutische Antidepressive Imipramin. Andere Untersuchungen lassen darauf schließen, dass die Heilpflanze auf den Serotoninspiegel einwirkt.

 

Stress

Brahmi kann der Klasse der Adaptogene zugeordnet werden. Das heißt, die Pflanze kann die Symptome von Stress reduzieren.[5] Dabei scheint das Heilkraut die Aktivität des Hsp70-Proteins zu verändern. Dadurch verhilft es dem Gehirn, besser mit Stress umzugehen.

 

Weitere mögliche Wirkungen von Brahmi

Im Ayurveda wird die Pflanze speziell wegen ihrer Wirkung auf das Gehirn genutzt. Bacopa monnieri enthält Stickstoffmonoxid, welches laut Untersuchungen Effekte auf die Hirnaktivität hat.

Brahmi enthält des Weiteren sogenannte Bacoside, die nur in dieser Pflanze vorkommen. Sie schütten Stickstoffmonoxid aus, welches die Aorta und die Venen entspannt und so für eine gute Durchblutung des Gehirns sorgt. Dadurch erhöhen sich kognitive Leistung, mentale Klarheit und Konzentrationsfähigkeit.

 

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Nebenwirkungen von Brahmi

Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann die Pflanze für Erwachsene in einem Einnahmezeitraum von bis zu 12 Wochen als ungefährlich bezeichnet werden.

Bekannte Nebenwirkungen sind Magenkrämpfe, Mundtrockenheit, Müdigkeit, und erhöhte Darmtätigkeit.

 

Warnhinweise:

Schwangerschaft und Stillen: Brahmi ist was den Effekt auf diese Gruppe angeht, noch nicht gut genug erforscht. Daher sollte man lieber auf Nummer sicher gehen und auf die Einnahme verzichten.

Langsamer Herzschlag (Bradykardie): Bacopa kann den Herzschlag verlangsamen. Personen, die bereits einen langsamen Herzschlag haben, sollten mit der Pflanze vorsichtig sein.

Geschwüre: Es gibt Bedenken, dass Brahmi Geschwüre verschlimmern kann. Der Grund dafür ist, dass die Pflanze möglicherweise die Drüsenaktivität im Magen und den Organen erhöht.

Schilddrüsenbeschwerden: Brahmi könnte die Aktivität von Hormonen in der Schilddrüse erhöhen. Personen, die an Beschwerden in diesem Zusammenhang leiden, sollten sehr vorsichtig sein oder Bacopa monnieri gleich vermeiden.

Weitere Beschwerden:
Es gibt noch weitere Risikogruppen, vor allem im Zusammenhang mit Beschwerden in den Organen. Personen, die eine Krankheit in diesem Bereich haben, sollten auf jeden Fall einen Arzt konsultieren, bevor sie Brahmi einnehmen.

 

Anwendung und Dosierung

Wichtig bei der Dosierung ist, dass man auf den Anteil an Bacosiden achtet. Bacoside sind der bioaktive Bestandteil von Bacopa monnieri. Standardmäßig und in den meisten Studien werden 300mg als Dosierung verwendet (bei einem Bacosid-Anteil von 55% im Extrakt).

Die Pflanze kann aber auch als Pulver eingenommen werden. Dieses wird aus den Blättern hergestellt. Um den erforderlichen Bacosid-Anteil zu bekommen, sollte man 750-1500 mg einnehmen.

Es empfiehlt sich, Brahmi während einer Mahlzeit zu nehmen, da die Pflanze besser verwertet wird, wenn Transportstoffe wie Fette vorhanden sind.

 

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Quellen:
1 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19808086
2 http://www.nature.com/npp/journal/v27/n2/full/1395862a.html
3 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21129470
4 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/13680815
5 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12957224